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Auszug aus dem Fragekatalog des MDK bei einer Qualitätsprüfung eines Ambulanten Pflegedienstes

Verfügt die Einrichtung über Büro- oder Geschäftsräume?

Bieten die Räumlichkeiten und Ausstattung des Pflegedienstes Möglichkeiten zur Teambesprechung?

Werden personenbezogene Unterlagen für Unbefugte unzugänglich (z.B. in Aktencontainern) aufbewahrt?

Werden Wohnungsschlüssel der Pflegebedürftigen in einem abschließbaren Schlüsselkasten aufbewahrt?

Liegt eine Vereinbarung für die häusliche Krankenpflege nach § 132a SGB V vor?

Ist ein pflegefachlicher Schwerpunkt vereinbart?

Liegt eine Vereinbarung für die häusliche Krankenpflege nach § 132a SGB V vor?

Wird eine Zusammenarbeit mit anderen an der Pflege und Versorgung Beteiligten angestrebt?

Wenn ja, wie und mit wem?

Gibt es generelle Aussagen zur pflegerischen Versorgung (z.B. in Leitbildern, Konzeptionen)?

Liegen der pflegerischen Versorgung konzeptionelle Vorgaben zugrunde, z.B. ein Pflegekonzept?

Ist für die Leistungserbringung das Arbeiten nach Leitlinien/ Standards/ Richtlinien vorgesehen?

Wird ein schriftlicher Pflegevertrag nach § 120 SGB XI über die Erbringung pflegerischer und hauswirtschaftlicher Leistungen abgeschlossen?

Wird das Erstgespräch mit dem(r) Pflegebedürftigen, ggf. seinen (ihren) Angehörigen, von einer Pflegefachkraft durchgeführt?

Werden Pflegebedürftige und pflegende Angehörige beraten?

Gibt es für den Pflegebedürftigen, ggf. seine Angehörigen, Möglichkeiten zur einfachen Kontaktaufnahme mit der Pflegedienstleitung?

Wird die ständige Erreichbarkeit und Einsatzbereitschaft des Pflegedienstes rund – um - die  Uhr und an Sonn- und Feiertagen sichergestellt?

Ist sichergestellt, dass vom Pflegedienst zu verantwortende freiheitsbeschränkende Maßnahmen nur bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen angewandt werden? 

Werden in der Einrichtung geregelte Verfahrens weisen wenigstens zu folgenden Bereichen vor gehalten?

Erstbesuch

Hygiene (einschließlich erforderlicher Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen oder deren Übertragung)

Umgang mit Notfallsituationen

Maßnahmen, sofern die zu Versorgenden nicht angetroffen werden

Ausfüllen des Durchführungs-/ Leistungsnachweises

Umgang mit den Leistungskomplexen

Datenschutz/ Schweigepflicht (z.B. Verschwiegenheitserklärung) 

Stehen den Mitarbeiter(inne)n ausreichend Arbeitshilfen zur Verfügung?

Welche?

Liegt geeignetes Informationsmaterial vor, aus dem sich die Angebotsstruktur des Pflegedienstes erkennen lässt

Ist die Informationsweitergabe zur regional vorhandenen pflegerischen Infrastruktur (Arzt, Krankenhäuser, andere Pflege- oder Rehabilitationseinrichtungen etc.) geregelt?

Wenn ja, wie?

Werden die Angehörigen durch den Pflegedienst auf Hilfen wie „Kurse für häusliche Pflege", „Anleitung im Umgang und zum Einsatz von Hilfsmitteln", „Angehörigenabende" hingewiesen?

Bietet der Pflegedienst an, dem (der) zu versorgen den Pflegebedürftigen nach seinen individuellen Wünschen die Teilnahme an Aktivitäten außerhalb seiner Häuslichkeit zu ermöglichen bzw. zu vermitteln?

Hat die Einrichtung ein betriebsinternes Qualitätsmanagementsystem, das wenigstens den Anforderungen der Vereinbarung nach § 80 SGB XI in der jeweiligen Fassung entspricht?

Ist die betriebliche Zuständigkeit für die Wahrnehmung der Aufgaben des Qualitätsmanagements geregelt?

Werden Maßnahmen der internen Qualitätssicherung durchgeführt?

Welche?

Gibt es in der Pflegeeinrichtung Regelungen zum Umgang mit Beschwerden?

Welche?

Beteiligt sich die Einrichtung an Maßnahmen der externen Qualitätssicherung?

Wenn ja, wie und an welchen?

Wird die Meinung der Pflegebedürftigen, ggf. der Angehörigen, zur Pflege und hauswirtschaftlichen Versorgung durch den Pflegedienst erfragt?

Können die Mitarbeiter(innen) ihre Kenntnisse und Meinung einbringen (persönliches Gespräch, Qualitätszirkel, Vorschlagswesen, strukturierte Personalgespräche etc.)?

Liegt ein geeignetes und einheitliches Pflegedokumentationssystem vor?

Wird die Pflegedokumentation in der Regel bei dem(r) zu versorgenden Pflegebedürftigen aufbewahrt?

Sind die Mitarbeiter(Innen) in die Führung der Pflegedokumentation eingewiesen?

Ist sichergestellt, dass jede(r) Mitarbeiter(in) nach den in der Pflegeplanung definierten Zielen und Maßnahmen arbeitet?

Gibt es Aussagen über die hauswirtschaftliche Versorgung (z.B. in Konzeptionen)?

Wird sichergestellt, dass hauswirtschaftliche Leistungen sachgerecht geplant, erbracht und dokumentiert werden?

Werden die hauswirtschaftlichen Kräfte für die (besonderen) Belange der Pflegebedürftigen sensibel gemacht?

Ist das Personal, das zur Versorgung gerontopsychiatrisch beeinträchtigter Pflegebedürftiger eingesetzt wird, für diesen Einsatzbereich besonders aus-, fort- oder weitergebildet?

Finden spezielle Fort- und Weiterbildungen in ausreichendem Umfang statt?

Erfolgt die Pflege und hauswirtschaftliche Versorgung dieses Personenkreises, wenn möglich, in enger Abstimmung mit den Angehörigen?

Entspricht die Personalausstattung den gesetzlichen Verpflichtungen und ggf. Vereinbarungen, die mit den Kostenträgern oder deren Verbänden

getroffen wurden?

Liegt eine aktuelle Namensliste der Mitarbeiter(innen) mit Qualifikationen und ausgewiesenen Handzeichen vor?

Verfügt die verantwortliche Pflegefachkraft über die erforderliche Qualifikation?

Wie groß ist der Umfang der wöchentlichen Arbeitszeit der verantwortlichen Pflegefachkraft in der Einrichtung?

Verfügt die stellvertretende Pflegefachkraft über die erforderliche Qualifikation?

Wird ein Konzept zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter(innen) im Rahmen der fachlichen Anleitung und Überprüfung der Leistungserbringung angewandt?

Liegt ein Fort- und Weiterbildungsplan der Einrichtung vor?

Werden alle Mitarbeiter(Innen) in die Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen einbezogen?

Werden Fachliteratur und Fachzeitschriften für die Mitarbeiter(innen) der Einrichtung zugänglich vorgehalten?

Werden die Mitarbeiter(innen) zum Schutz vor Infektionen und deren Übertragung regelmäßig und in geeigneter Weise informiert/ geschult?

Wird die fachliche Anleitung und Überprüfung der Leistungserbringung in regelmäßigen Abständen gewährleistet?

Wird die fachliche Anleitung und Überprüfung der Leistungserbringung in regelmäßigen Abständen gewährleistet?

Werden Pflegekräfte (nicht Pflegefachkräfte) entsprechend ihrer fachlichen Qualifikation eingesetzt?

Sind die Zuständigkeiten, Verantwortungsbereiche und Aufgaben für pflegerische Leistungen (ein- schließlich häuslicher Krankenpflege) und hauswirtschaftliche Versorgungsleistungen geregelt (z.B. durch Stellenbeschreibungen)?

Liegen geeignete Einsatz- und Tourenpläne für die Erbringung pflegerischer Leistungen (einschließlich häuslicher Krankenpflege) und hauswirtschaftlicher Versorgung vor?

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Letztes Update am 05. September 2007 .